Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
02.08.–25.10.2026
Im Anschluss in den Kunstmuseen Grenoble (Frankreich), Ahrenshoop
und Hagen
Kuratierung: Thomas Bauer-Friedrich und Dr. Paul Kaiser (in Zusammenarbeit mit Robert Dämmig)
Es erscheint am 31.07.2026 ein dreisprachiger Katalog (dt., engl., frz.)
im Seemann Verlag Leipzig, Hardcover, 256 S., 270 Abb., ca. 40,00 €
ISBN: 978-3-69001-049-8
Im Anschluss in den Kunstmuseen Grenoble (Frankreich), Ahrenshoop
und Hagen
Kuratierung: Thomas Bauer-Friedrich und Dr. Paul Kaiser (in Zusammenarbeit mit Robert Dämmig)
Es erscheint am 31.07.2026 ein dreisprachiger Katalog (dt., engl., frz.)
im Seemann Verlag Leipzig, Hardcover, 256 S., 270 Abb., ca. 40,00 €
ISBN: 978-3-69001-049-8
Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Kunstverein Zwickau e.V.
und dem Dresdner Institut für Kulturstudien e.V. und steht unter der Schirmherrschaft von Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen
Gefördert von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung mit der Sparkasse Zwickau und der metaWERK AG
Kuratierung: Dr. Paul Kaiser und Dieter Hoefer
Projektleitung: Dr. Paul Kaiser und Wolfgang Schinko mit Jürgen Weber
Es erscheint ein Katalog im Verlag des Dresdner Instituts fürs Kulturstudien, Softcover, ca. 196 S., ca. 220 Abb., ca. 18,00 € (Preis in Ausstellung), ca. 26,00 € (Preis im Buchhandel/Direktbestellung Institut)
Im Kalten Krieg förderte die SDAG Wismut in der DDR waffenfähiges Uran für die Sowjetunion. Zugleich war sie ein legendärer „Staat im Staat“ und sammelte in großem Stil bildende Kunst. Erstmals in Zwickau, an einem authentischen Ort der Wismut-Geschichte, gibt die Ausstellung einen umfassenden Überblick zur größten Kunstsammlung eines DDR-Unternehmens, die mehr als 4.200 Werke umfasst. Ergänzt durch Leihgaben aus anderen Sammlungen bietet das Projekt einen exemplarischen Überblick zur bildkünstlerischen Darstellung von Arbeit, Bergbau und betrieblichem Alltag in der DDR. Eine bilderreiche Expedition in die jüngste Vergangenheit, die auch zu den Herausforderungen der Transformation nach der deutschen Wiedervereinigung führt.
Informationen unter www.sonnensucher-ausstellung.de
Die Ausstellung widmet sich einem der größten Kunstskandale in der DDR. Dieser ging im Frühsommer 1951 als „Fall Ahrenshoop“ in die Kunstgeschichte ein und führte zu einem einzigartigen Exodus von namhaften Künstlerinnen und Künstlern aus Halle (Saale) in den Westen Deutschlands. Im Zentrum stand der Maler Ulrich Knispel (1911-1978), damals Leiter der Grundlehre an der Burg Giebichenstein, der mit 27 Studentinnen und Studenten in der ehemaligen Künstlerkolonie an der Ostsee einen mehrwöchigen Arbeitsaufenthalt realisierte. Eine Kabinettausstellung studentischer Arbeiten, gezeigt in der „Bunten Stube“, wurde zum Auslöser eines vom SED-Kulturpolitiker Wilhelm Girnus (1906-1985) befeuerten Skandals, in dessen Folge fast eine ganze Malergeneration ihre Heimatstadt Halle (Saale) verließ. Die Ausstellung rekonstruiert diesen Konflikt und zeigt Arbeiten von Ulrich Knispel und seinen Studentinnen und Studenten.
Kuratierung der Ausstellung im Kunstkaten Ahrenshoop: Dr. Paul Kaiser, Thomas Bauer-Friedrich, Sandra Schröder
www.halle-am-meer.art
www.ostseebad-ahrenshoop.de/kunstkaten/
Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß war und ist für die halleschen Künstlerinnen und Künstler seit hundert Jahren ebenso ein Ort der Erholung wie der Inspiration. Die Ausstellung „Halle am Meer“ stellt erstmals in einem großen Panorama die in Auseinandersetzung mit der Ostsee entstandenen Arbeiten vor und vereint knapp 300 Werke aus anderthalb Jahrhunderten. Nach dem großen Erfolg in Halle (Saale), wo die Ausstellung in der Kunsthalle „Talstrasse“ und im Kunstmuseum Moritzburg gezeigt wurde, folgt nun die Präsentation im Kunstmuseum Ahrenshoop. Das Ausstellungsprojekt ist eine Kooperation von Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Kunstmuseum Ahrenshoop, Kunsthalle „Talstrasse“ Halle (Saale), Kunstkaten Ahrenshoop, Galerie Alte Schule Ahrenshoop und dem Dresdner Institut für Kulturstudien.
Kuratierung der Ausstellung im Kunstmuseum Ahrenshoop: Dr. Paul Kaiser, Thomas Bauer-Friedrich, Matthias Rataiczyk, Dr. Katrin Arrieta
Erste umfassende Retrospektive der Leipziger Malerin. Die Ausstellung in den Kunstsammlungen Zwickau findet anlässlich der Verleihung des Max-Pechstein-Ehrenpreises an Doris Ziegler statt. Sie ermöglicht einen umfassenden Einblick in das Gesamtwerk der Künstlerin, die in den 1960er Jahren an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer ausgebildet wurde. Das Motiv des Bootes steht dabei im Zentrum. In ihrem Werk kann es als ein existentielles Symbol eines permanenten Überganges mit ungewissem Ziel interpretiert werden: Einerseits ist es in ihrem Schaffen mit gesellschaftlichen Zuständen verbunden, andererseits dient es der Malerin als ein Bezugsmodell des eigenen Weges.
Kuratierung: Dr. Paul Kaiser
Kunstmuseum Moritzburg, Halle (Saale)
24. Juni bis 17. September 2023
Kunstsammlung Gera, Orangerie
2. Juli bis 17. September 2023
Willi Sitte: Die Retrospektive
Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
3. Oktober 2021 bis 9. Januar 2022
Museum der bildenden Künste Leipzig
23.07.-03.11.2019
Kuratoren: Dr. Paul Kaiser, Christoph Tannert, Dr. Alfred Weidinger